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		<title>Top-News von www.opensource.ch</title>
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		<description>Hier finden Sie die Top-News von opensource.ch</description>
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			<title>Top-News von www.opensource.ch</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 21 Feb 2012 11:59:51 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Bundesrat gibt aufschlussreiche Antworten zum gestoppten Projekt GEVER Office</title>
			<link>http://www.opensource.ch/oss-top-news/single/article/bundesrat-gibt-aufschlussreiche-antworten-zum-gestoppten-projekt-gever-office/</link>
			<description>Nationalrätin Edith Graf-Litscher hatte im Dezember 2011 den Bundesrat bezüglich dem gestoppten Projekt GEVER Office einige kritische Fragen gestellt. Unterdessen hat der Bundesrat aufschlussreiche...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><b>Antwort des Bundesrates vom 01.02.2012</b></div>
<div>Der Bundesrat hatte am 23. Januar 2008 beschlossen, in der ganzen Bundesverwaltung die Geschäftsverwaltung auf eine elektronische Basis zu stellen (Gever). Als Instrument der IKT zur Umsetzung der elektronischen Geschäftsführung stand damals in erster Linie die Standardlösung eGov-Suite basierend auf dem Produkt Fabasoft zur Verfügung. Sie ist bei mehreren Departementen im Einsatz. Gestützt auf eine moderate Mehrproduktestrategie hat der Informatikrat des Bundes im Juni 2011 eine vom Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) seit 2005 entwickelte Lösung Gever Office standardisiert.</div>
<div></div>
<div>In einer detaillierten Untersuchung, die das BIT unterdessen im Rahmen einer Standortbestimmung zur Lösung durchgeführt hat, musste es feststellen, dass die Weiterentwicklung von Gever Office wirtschaftlich nicht vertretbar ist. Auch bei einer substantiellen Verbreitung in der Verwaltung würde das Produkt über die nächsten Jahre nicht kostendeckend sein. Deshalb ist der einzig nachhaltige Weg, die Weiterentwicklung von Gever Office abzubrechen und eine zweite Gever-Lösung (im Sinne der Mehrproduktestrategie) über eine Ausschreibung am Markt zu beschaffen. Der Entscheid wurde nicht wegen der Qualität des Produkts getroffen – ausschlaggebend sind finanzielle Überlegungen.</div>
<div></div>
<div>1. Die Ausgaben des BIT seit 2005 bis zum Abbruch der Weiterentwicklung für die Entwicklung von Gever Office und dessen Pilotprojekte in den Departementen (inklusive der Entwicklung von Werkzeugen zur Unterstützung von Versionswechseln) beliefen sich auf rund 7,8 Millionen Franken. Die Kosten der einzelnen Verwaltungseinheiten für Gever-Einführungsprojekte sind darin nicht enthalten. Diese sind weitgehend organisatorischer Natur und wiederverwendbar. Diese Ausgaben sind in dem Sinne nicht verloren, als einerseits mit der Entwicklung von Gever Office wirksamer wirtschaftlicher Druck auf die andere Standardlösung ausgeübt werden konnte und andererseits die Lösung erfolgreich in wichtigen Bereichen, wie z. B. im Rahmen der Amtshilfeverfahren der Eidgenössischen Steuerverwaltung eingesetzt wurden. Zudem wurde für die Bundesverwaltung wichtiges Wissen aufgebaut. Eine präzise finanzielle Bewertung dieser positiven Effekte lässt sich nicht vornehmen.</div>
<div></div>
<div>2. Insgesamt wurden seit 2005 bis zum Abbruch der Weiterentwicklung für die Entwicklung von Gever Office und dessen Pilotprojekte Leistungen in der Höhe von insgesamt knapp 4,6 Millionen Franken von 16 externen Firmen bezogen (TOP 5 in Millionen Franken: Elca, 1,2; Advis, 1,2; Gridsoft, 0,5; Nexplore, 0,3; IT-Processing, 0,3).</div>
<div></div>
<div>3. Gever-Lösungen müssen den entsprechenden Standards genügen. Dafür existieren Grundlagendokumente, die öffentlich zugänglich sind, bzw. den Anbieterinnen im Rahmen der Neubeschaffung zur Verfügung gestellt werden. Diese Grundlagen, kombiniert mit dem Einsatz verschiedener Produkte, erlauben eine Reduktion der Abhängigkeit von einzelnen Firmen. Die Nachhaltigkeit wird weiter befördert, indem mittels Fachgremien (z. B. Fachgruppe Gever) spezialisierte und institutionalisierte Wissensträger aufgebaut und gepflegt werden.</div>
<div></div>
<div>4. Die Bundesverwaltung führt Beschaffungen nach geltendem Beschaffungsrecht (WTO-Verfahren) durch. Anbieterinnen von Open-Source-Software sind eingeladen, Angebote in diesem Rahmen einzubringen. Durch die Standardisierung von Gever-Lösungen und die damit zu nutzenden Austausch-Standards ist deren Interoperabilität gewährleistet, was entsprechend Handlungsfreiheit und Investitionssicherheit mit sich bringt.
Die Interpellation kann unter folgendem Link eingesehen werden:<br /><span style="color: rgb(157, 102, 102); text-decoration: none; "><link http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20114121 - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20114121</link></span></div>]]></content:encoded>
			<category>Top News</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 11:59:51 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Motion für Open Source Förderstrategie der Stadt Bern eingereicht</title>
			<link>http://www.opensource.ch/oss-top-news/single/article/motion-fuer-open-source-foerderstrategie-der-stadt-bern-eingereicht/</link>
			<description>Zusammen mit weiteren Stadträtinnen und Stadträten aus SP, der Jungen Alternative (JA!) und der Grünliberalen Partei (GLP) hat EVP-Stadtrat Matthias Stürmer eine Motion für die Erarbeitung und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die interfraktionelle Motion unterzeichneten 47 der 80 Stadträtinnen und Stadträte. Sie fordert vom Gemeinderat eine aktive Förderung von Open-Source-Software in der Informatik der Stadtverwaltung. Die Verfasser des Vorstosses betonen, dass die jährlichen Investitionen in die Informatik in der Stadt Bern im mehrstelligen Millionenbereich liegen und deshalb eine vorausschauende und wirkungsvolle Strategie notwendig ist. Aufgrund der stetig wachsenden Abhängigkeiten von grossen Software-Lieferanten werden heute vielfach Software-Produkte beschafft, ohne dass Alternativen nur schon geprüft worden sind. Diese Situation sei sowohl für die Stadtinformatik wie auch für die Steuerzahlenden stossend.
Die Erstunterzeichnenden weisen auf die Vorteile einer Förderung von Open-Source-Software hin: Langfristige Kosteneinsparungen, wiedergewonnene Kontrolle über Software und Daten sowie Innovation und Wettbewerb unter den lokalen Informatik-Unternehmen. Mittels Open Source Software sollen öffentliche Gelder vermehrt in öffentliche Güter investiert und die „Digitale Nachhaltigkeit“ der Stadtberner&nbsp;Informatik gestärkt werden.
Die geforderte Open-Source-Förderstrategie soll folgende Anforderungen erfüllen:
<ul><li>Bei allen künftigen Beschaffungen werden in der Regel Betriebssystem- und Browserunabhängige Lösungen gewählt (z.B. Web-Applikationen, Java, Verwendung offener Datenformate).</li><li>Öffentliche Ausschreibungen werden möglichst produkt- und herstellerneutral ausgeschrieben.</li><li>Bei allen öffentlichen IT-Beschaffungen werden stets auch Open Source Lösungen zugelassen.</li><li>Bei gleichwertigen funktionalen Eigenschaften und vergleichbaren Kostenstrukturen wird die Open-Source-Variante bevorzugt.</li><li>Eigens oder im Auftragsverhältnis entwickelte Software wird unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht.</li></ul>
Damit diese Open-Source-Förderstrategie einst nicht unbeachtet im Schreibtisch verschwindet, soll sie mittels einer neu zu schaffenden Kompetenzstelle bei den Informatikdiensten umgesetzt werden. Auch sollen sich die Informatikdienste aktiv in nationalen und internationalen Gremien bezüglich Open Source vernetzen und gemeinsam mit anderen Behörden Open-Source-Projekte und -Initiativen umsetzen.]]></content:encoded>
			<category>Top News</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 20:30:58 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Call for Participation: Mediorama Digitale Nachhaltigkeit</title>
			<link>http://www.opensource.ch/oss-top-news/single/article/call-for-participation-mediorama-digitale-nachhaltigkeit/</link>
			<description>19.01.2012 – Ab 2012 will das Lilienberg Unternehmerforum in seinem Mediorama eine Ausstellung zum Thema „Digitale Nachhaltigkeit“ präsentieren. Ziel dieser dauerhaften Ausstellung ist, Personen aus...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Zielgruppe:</b>
Netzwerke, Know-how Träger oder Projekte zu den Themen:
<ul><li>Open Source Software;</li><li>Open Standards;</li><li>Open Content;</li><li>Open Government Data;</li><li>Open Access.</li></ul>

<b>Rahmenbedingungen:</b>
Das Lilienberg Unternehmerforum will mit dieser Ausstellung dem Thema “Digitale Nachhaltigkeit” eine Plattform bieten. Die Begleitgruppe trifft sich zu einem eintägigen Workshop (optional auch zu einem zweiten Workshop) auf dem Lilienberg. Dabei sollen inhaltliche Aspekte sowie die Umsetzungsmöglichkeiten bearbeitet werden. Die Teilnahme an dieser Begleitgruppe ist ehrenamtlich. Workshop(-s), Infrastruktur, Material sowie Verpflegung wird vom Lilienberg Unternehmerforum übernommen. Wenn Spesen geltend gemacht werden sollen, fügen Sie diese bitte Ihrer Anmeldung bei.

<b>Ziel:</b>
Die Begleitgruppe soll in der Vorphase des Projekts die Hauptthemengebiete für den Bereich „Digitale Nachhaltigkeit“ definieren und Umsetzungsmöglichkeiten für eine Ausstellung aufzeigen. Nach dieser Vorphase, die spätestens bis Ende März 2012 dauert, wird ein Teil der Begleitgruppe dazu eingeladen, an der Umsetzung des Medioramas mitzuwirken. Dieser Teil fällt nicht mehr unter die ehrenamtliche Arbeit.

<b>Nachhaltigkeit des Projekts:</b>
<ul><li>Die Ausstellung wird Personen aus den Bereichen Politik, Verwaltung und Wirtschaft als Informationsplattform zur Verfügung stehen und durch entsprechende Führungen dem interessierten Publikum näher gebracht.</li><li>Es werden Veranstaltungen zu ausgewählten Themenkreisen mit Einbezug der Ausstellung lanciert.</li><li>Neuerungen respektive Projekte im Bereich „Digitale Nachhaltigkeit“ können umgesetzt werden und finden so eine Plattform. Beiträge aus der Arbeitsgruppe werden prioritär berücksichtigt.</li></ul>

<b>Zeitliche Gliederung<br /></b>
<ul><li>15.2.2012 Anmeldeschluss für die Teilnahme an der Begleitgruppe</li><li>29.2.2012 Bekanntgabe der Teilnehmenden&nbsp; (Netzwerke/Projekte/Themen)</li><li>Tbd Workshop 1</li><li>Tbd Workshop 2 (optional)</li><li>Ende März 2012 Persönliche Einladung zur Workshop-Teilnahme</li></ul>
<b><br />Anmeldung unter:&nbsp;</b><link http://www.digitale-nachhaltigkeit.ch/wp-admin/%22mailto:glenn.mueller@lilienb><b>glenn.mueller@lilienberg.ch</b></link>
Bitte der Anmeldung eine Kurzbeschreibung des möglichen Beitrags (Netzwerk, Projekt oder Thema) und ein persönliches Kurzportrait anfügen. Falls Spesen geltend gemacht werden sollen, diese entsprechend auch vermerken.
Gerne können Sie sich auch mit Fragen oder Anregungen an uns wenden.

Freundlich grüsst
<b>Nationalrätin Edith Graf-Litscher</b><br /><i>Co-Präsidentin</i>,&nbsp;<i>Parlamentarische Gruppe&nbsp;Digitale Nachhaltigkeit</i>
<b>Dr. Matthias Stürmer</b><br /><i>Geschäftsleiter</i>,&nbsp;<i>Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit</i>
<b>Glenn Mueller</b><br /><i>Leiter Bereich Bildung</i>,&nbsp;<i>Lilienberg Unternehmerforum<br /></i>
<b><br /><br />Download</b>
Der vollständige Beitrag ist als&nbsp;<a href="http://www.digitale-nachhaltigkeit.ch/2012/01/call-for-participation/medioramadigitalenachhaltigkeit_cfp/" rel="attachment wp-att-1496">PDF</a>&nbsp;verfügbar.
]]></content:encoded>
			<category>Top News</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 20:15:10 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Interpellation zur Gever-Neubeschaffung</title>
			<link>http://www.opensource.ch/oss-top-news/single/article/interpellation-zur-gever-neubeschaffung/</link>
			<description>Edith Graf-Litscher, Co-Präsidentin der Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit, hat wie im November 2011 angekündigt in der vergangenen Session einen Vorstoss zur Neubeschaffung von Gever...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hier die aktuelle Interpellation zur Gever-Neubeschaffung:
<h2><link http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20114121><strong><br />Gever-Neubeschaffung nach Abbruch von Gever Office</strong></link></h2>
Nr. 27 – 22.12.2011 – Interpellation 11.4121 -&nbsp;<link http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/biografie.aspx?biografie_id=1295>Edith Graf-Litscher</link><br />Status: Im Plenum noch nicht behandelt<br /><br />
<b>Eingereichter Text</b>
Mitte November 2011 wurde bekannt, dass das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) beschlossen hat, die Weiterentwicklung der Software-Lösung Gever Office für die elektronische Geschäftsverwaltung (Gever) abzubrechen. Es würde sich wirtschaftlich nicht lohnen, die auf Microsoft SharePoint basierende Gever-Lösung weiterzuentwickeln, weil für einen Upgrade auf die neue SharePoint-Version wesentliche Teile neu programmiert werden müssten. Nun will die Bundesverwaltung im Rahmen von Neubeschaffungen eine neue Software-Lösung als Gever-Standard bestimmen. Zu den bisherigen und zukünftigen Entscheidungen frage ich den Bundesrat:
- Wie viel Geld hat das BIT seit 2005 für die Entwicklung von Gever Office und dessen Pilotprojekte in den Departementen ausgegeben?
- Welche Beiträge flossen an welche Firmen, die für externe Leistungen für Gever Office ausgegeben wurden?
- Wie stellt der Bundesrat sicher, dass die Neubeschaffungen von Gever-Lösungen digital nachhaltig sind und die Abhängigkeiten zu externen Firmen gesenkt werden?
- Berücksichtigt die Bundesverwaltung bei künftigen Gever-Ausschreibungen, dass Lösungen unter Open Source Lizenzen grössere Handlungsfreiheit und damit mehr Investitionssicherheit mit sich bringen?<br /><br />
Die Interpellation kann unter folgendem Link eingesehen werden:<br /><link http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20114121 - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20114121</link>
]]></content:encoded>
			<category>Top News</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 22:14:55 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Parlamentarier bekennen sich zu Open Government Data</title>
			<link>http://www.opensource.ch/oss-top-news/single/article/parlamentarier-bekennen-sich-zu-open-government-data/</link>
			<description>Bern, 22. Dezember 2011 – Über 60 Teilnehmende aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft haben sich am heutigen Dinner der Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit über das Thema Open Government...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das erste Dinner der Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit in der neuen Legislatur widmete sich dem viel diskutierten Thema Open Government Data. Was sind Chancen und Risiken frei zugänglicher Behördendaten? Was wurde bisher erreicht, was ist noch möglich? Welche politischen Gründe sprechen für bzw. gegen Open Government Data?
Zu diesen und weiteren Fragen informierten sich die über 60 Teilnehmenden des Parlamentarier-Dinners im Hotel Bern. André Golliez, Initiant von opendata.ch und Partner bei itopia AG, eröffnete den Abend mit einem Einstieg in die Thematik und zeigte aktuelle Trends der Open Government Data Bewegung auf (<link http://www.digitale-nachhaltigkeit.ch/wp-content/uploads/2011/12/01_Golliez_OGDTrends.pdf>PDF-Folien</link>). Anschliessend erläuterte der Direktor der Schweizerischen Landestopografie Jean-Philippe Amstein die aktuelle Daten-Situation bei der Swisstopo und wies auf die notwendigen Reformen hin, die für einen vollständigen Wechsel auf Open Government Data notwendig wären: Umverteilung von rund 15 Millionen Franken, welche die Swisstopo jährlich am kommerziellen Verkauf ihrer Daten verdient (<link http://www.digitale-nachhaltigkeit.ch/wp-content/uploads/2011/12/02_Amstein_OGDSwisstopo.pdf>PDF-Folien</link>). Danach gewährte der ehemalige Botschafter und Gründer der Stiftung ICT4Peace Daniel Stauffacher einen Einblick in den internationalen Kontext und zeigte beispielhaft auf, welche Chancen Open Government Data für Hilfsorganisationen bezüglich Entwicklungszusammenarbeit und Nothilfe bei Katastrophen eröffnet (<link http://www.digitale-nachhaltigkeit.ch/wp-content/uploads/2011/12/03_Stauffacher_OGDInternational.pdf>PDF-Folien</link>).
Angeregt wurde unter anderem über den aktuellen Konflikt zwischen Swisstopo und Map+/TYDAC diskutiert. Ein <link http://www.mapplus.ch/index_de.htm>Emailaufruf von TYDAC-Geschäftsleiter Flavio Hendry</link> hatte den Mitgliedern der Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit letzten Freitag eine Flutwelle von empörten Äusserungen der Map+ Nutzer beschert. Nun wird sich die Geschäftsleitung und das Präsidium der Parlamentarier-Gruppe dem Anliegen annehmen und als vermittelnde Stelle zur Lösung des Disputs beitragen.
Als Höhepunkt des Abends wurden die anwesenden Parlamentarier eingeladen, das <link http://www.digitale-nachhaltigkeit.ch/wp-content/uploads/2011/12/OGDManifestSchweiz.pdf>Open Government Data Manifest</link> mit einer <link http://www.digitale-nachhaltigkeit.ch/wp-content/uploads/2011/12/OGDAbsichtserklaerungPolitik.pdf>Absichtserklärung</link> als Erstunterzeichner zu signieren. Damit befürworten Politikerinnen und Politiker Open Government Data Vorhaben der in ihrem Verantwortungsbereich angesiedelten Verwaltungseinheiten. Ausserdem beabsichtigen die Parlamentarier, Vorstösse und notwendige Reformprozesse zu unterstützen, damit die öffentlichen Institutionen künftig verstärkt die Prinzipien von Open Government Data einhalten können. Erstunterzeichner des Manifests sind folgende Amtsträgerinnen und Amtsträger:
<ul> <li><b>Edith Graf-Litscher,</b> Nationalrätin SP Kt. Thurgau und Co-Präsidentin Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit</li> <li><b>Christian Wasserfallen,</b> Nationalrat FDP Kt. Bern und Co-Präsident Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit</li> <li><b>Kathy Riklin,</b> Nationalrätin CVP Kt. Zürich und Kernteam Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit</li> <li><b>Thomas Weibel,</b> Nationalrat GLP Kt. Zürich und Kernteam Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit</li> <li><b>Balthasar Glättli,</b> Nationalrat Grüne Kt. Zürich und Kernteam Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit</li> <li><b>Alec von Graffenried,</b> Nationalrat Grüne Kt. Zürich und Mitglied Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit</li> <li><b>Lukas Reimann,</b> Nationalrat SVP Kt. St. Gallen und Mitglied Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit</li> <li><b>Willi Vollenweider,</b> Gemeinderat SVP Stadt Zug</li> <li><b>Sonja Bietenhard,</b> Stadträtin BDP Stadt Bern</li> <li><b>Giovanna Battagliero,</b> Stadträtin SP Stadt Bern</li> <li><b>Matthias Stürmer,</b> Stadtrat EVP Stadt Bern</li> </ul>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 12.0px 0.0px; line-height: 13.0px; font: 10.0px Verdana; color: #4d4d4d">Am 19. Januar 2012 findet ausserdem die&nbsp;<link http://www.digitale-nachhaltigkeit.ch/wp-content/uploads/2011/12/opendatach_Vereinsgruendung.pdf><span style="color: #9d6666">Gründung des neuen Vereins „opendata.ch“</span></link>&nbsp;statt. Die offizielle Einladung zur Vereinsgründung wird an alle Mitglieder der Mailingliste opendata.ch verschickt, die Anmeldung findet auf<link http://opendata.ch/community><span style="color: #9d6666">http://opendata.ch/community</span></link>&nbsp;statt. Weitere Auskünfte werden per Email an<link info@opendata.ch><span style="color: #9d6666">info@opendata.ch</span></link>&nbsp;erteilt.<br /><span style="font: 10.0px 'Lucida Grande'"><br /> </span></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 5.0px 0.0px; line-height: 17.0px; font: 10.0px Verdana"><b>Ausblick 2012 im Bereich Digitale Nachhaltigkeit</b></p>
<ul style="list-style-type: disc"> <li style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; line-height: 13.0px; font: 10.0px Verdana; color: #4d4d4d"><b>Lancierung Open Government Data Studie Schweiz:</b>&nbsp;Donnerstag, 19. Januar 2012 um 17:15 Uhr in der Berner Fachhochschule (<link http://www.digitale-nachhaltigkeit.ch/wp-content/uploads/2011/12/opendatach_Vereinsgruendung.pdf><span style="color: #9d6666"><b>PDF</b></span></link>)</li> <li style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; line-height: 13.0px; font: 10.0px Verdana; color: #4d4d4d"><b>Gründung Verein opendata.ch:</b>&nbsp;Donnerstag, 19. Januar 2012 um 18:15 Uhr in der Berner Fachhochschule (<link http://www.digitale-nachhaltigkeit.ch/wp-content/uploads/2011/12/opendatach_Vereinsgruendung.pdf><span style="color: #9d6666"><b>PDF</b></span></link>)</li> <li style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; line-height: 13.0px; font: 10.0px Verdana; color: #4d4d4d"><b>make.opendata.ch Hackdays:</b>&nbsp;30./31. März 2012 und Herbst 2012 in der Deutschschweiz und Romandie</li> <li style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; line-height: 13.0px; font: 10.0px Verdana; color: #4d4d4d"><b>opendata.ch Konferenz 2012:</b>&nbsp;Freitag, 22. Juni 2012 bei der Stadt Zürich</li> <li style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; line-height: 13.0px; font: 10.0px Verdana; color: #4d4d4d"><b>Konzept Digitale Nachhaltigkeit:</b>&nbsp;Entwurf im Frühling 2012</li> <li style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; line-height: 13.0px; font: 10.0px Verdana; color: #4d4d4d"><b>Mediorama und Veranstaltungen zu Digitale Nachhaltigkeit:</b>&nbsp;Im Laufe von 2012, bei der&nbsp;<link http://www.lilienberg.ch/><span style="color: #9d6666"><b>Stiftung Lilienberg Unternehmerforum</b></span></link>&nbsp;in Ermatingen</li> <li style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; line-height: 13.0px; font: 10.0px Verdana; color: #4d4d4d"><b>IT-Beschaffungskonferenz:</b>&nbsp;Herbst 2012, mit ISB, BBL, SIK, SwissICT und /ch/open</li> <li style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; line-height: 13.0px; font: 10.0px Verdana; color: #4d4d4d"><b>Open Source Studie 2012:</b>&nbsp;Herbst 2012, von SwissICT und /ch/open (<link http://www.ch-open.ch/presse/pressemitteilungen/pressemitteilungen/call-for-paticipation-fuer-oss-studie-2012/><span style="color: #9d6666"><b>Call for Participation bis 31. Januar 2012</b></span></link>)</li> </ul>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 5.0px 0.0px; line-height: 17.0px; font: 10.0px Verdana"><span style="font: 10.0px 'Lucida Grande'"><b><br /> </b></span><b>Kontakt opendata.ch</b></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 12.0px 0.0px; line-height: 13.0px; font: 10.0px Verdana; color: #4d4d4d">André Golliez, Koordinator opendata.ch<span style="font: 10.0px 'Lucida Grande'"><br /> <link andre.golliez@itopia.ch><span style="font: 10.0px Verdana; color: #9d6666">andre.golliez@itopia.ch</span></link></span>, +41 79 669 05 52</p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 12.0px 0.0px; line-height: 13.0px; font: 10.0px Verdana; color: #4d4d4d">Hannes Gassert, Koordinator make.opendata.ch<span style="font: 10.0px 'Lucida Grande'"><br /> <link hannes.gassert@ch-open.ch><span style="font: 10.0px Verdana; color: #9d6666">hannes.gassert@ch-open.ch</span></link></span>, +41 78 663 11 09</p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 5.0px 0.0px; line-height: 17.0px; font: 10.0px Verdana"><span style="font: 10.0px 'Lucida Grande'"><b><br /> </b></span><b>Kontakt Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit</b></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 12.0px 0.0px; line-height: 13.0px; font: 10.0px Verdana; color: #4d4d4d">Nationalrätin Edith Graf-Litscher, Co-Präsidentin<span style="font: 10.0px 'Lucida Grande'"><br /> <link edith.graf-litscher@parl.ch><span style="font: 10.0px Verdana; color: #9d6666">edith.graf-litscher@parl.ch</span></link></span>, +41 79 347 08 93</p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 12.0px 0.0px; line-height: 13.0px; font: 10.0px Verdana; color: #4d4d4d">Nationalrat Christian Wasserfallen, Co-Präsident<span style="font: 10.0px 'Lucida Grande'"><br /> <link christian@cewe.ch><span style="font: 10.0px Verdana; color: #9d6666">christian@cewe.ch</span></link></span></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 12.0px 0.0px; line-height: 13.0px; font: 10.0px Verdana; color: #4d4d4d">Dr. Matthias Stürmer, Geschäftsführer<span style="font: 10.0px 'Lucida Grande'"><br /> <link matthias.stuermer@ch-open.ch><span style="font: 10.0px Verdana; color: #9d6666">matthias.stuermer@ch-open.ch</span></link></span>, +41 76 368 81 65</p>
<h2><b><div></div></b></h2>]]></content:encoded>
			<category>Top News</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 01:29:13 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Behörden veröffentlichen Spezifikation für bessere Unterstützung von OOXML in LibreOffice / OpenOffice.org</title>
			<link>http://www.opensource.ch/oss-top-news/single/article/behoerden-veroeffentlichen-spezifikation-fuer-bessere-unterstuetzung-von-ooxml-in-libreoffice-open/</link>
			<description>14.12.2011 – Neue Working Group „Office Interoperability“ der OSB Alliance koordiniert Umsetzung.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>Als Ergebnis eines Workshops im Oktober 2011 veröffentlichen IT-Verantwortliche aus Behörden in Deutschland und der Schweiz eine detaillierte Spezifikation, wie sie die Unterstützung von OOXML in LibreOffice beziehungsweise OpenOffice.org verbessern lassen wollen. Interessierte Open Source Dienstleister können bis 31. Januar 2012 ihre Angebote bei der Working Group „Office Interoperability“ der Open Source Business Alliance einreichen. Zudem werden weitere Geldgeber für die Umsetzungsarbeiten gesucht.&nbsp;&nbsp;</i>
In einer einmaligen Initiative haben IT-Verantwortliche der Städte München, Freiburg im Breisgau und Jena, des schweizer Kantons Waadt, des Schweizerischen Bundesgerichts und der Schweizer Informatikstrategie Bund gemeinsam eine Spezifikation erarbeitet. Ziel ist es die Dokumente im Microsoft-Format OOXML besser in LibreOffice beziehungsweise OpenOffice.org anzeigen und weiterverarbeiten lassen wollen. Die Behördenvertreter hatten am 10. und 11. Oktober 2011 in Zürich im Rahmen eines Workshops das Projekt „Layout-getreue Darstellung von OOXML-Dokumenten in Open Source Office Applikationen“ gestartet. Zur Koordination der Umsetzungsarbeiten wurde innerhalb der Open Source Business Alliance eigens die Working Group „Office Interoperability“ gegründet. Weitere Interessenten für diese Working Group können sich bis 19. Dezember 2011 bei der OSB Alliance in Verbindung setzen, um den Sprecher und dessen Stellvertreter final zu wählen.
Die geplanten Verbesserungen betreffen vorwiegend Korrekturen und Erweiterungen des OOXML-Filters der aktuellen Version von LibreOffice und OpenOffice. Die zu entwickelnden Verbesserungen sollen wiederum als Open Source Software in alle quelloffenen Office-Produkte zurückfließen können. Daher wurde als Lizenz die Apache License v2.0 gewählt. Zur verbesserten OOXML-Unterstützung hat die OSB Alliance Working Group folgende fünf Arbeitspakete definiert: Formatierung von Rahmen und Bildern in .docx, Formatierung von Tabellen in .docx, Formatierung von Aufzählungen in .docx, Formatierung von Kommentaren in .docx und .xlsx, Einbettung von Schriften in OOXML und ODF. Anhand von Testdokumenten wird die Erfüllung der Vorgaben geprüft.
Aufgerufen sind nun einerseits Open Source Dienstleister die bereit sind, die vorgegebenen Anforderungen im Rahmen eines regulären Software-Entwicklungsprojekts umzusetzen. Angebote basierend auf der öffentlich zugänglichen Ausschreibung können bis 31. Januar 2012 bei der Working Group „Office Interoperability“ der OSB Alliance eingereicht werden. Auf Grund der eingegangen Angebote wird danach die Finanzierung festgelegt.
Die Mitglieder der OSB Alliance Working Group haben sich verpflichtet, einen Beitrag an den Entwicklungskosten zu leisten. Um alle Umsetzungsarbeiten vollständig zu decken, werden weitere Geldgeber gesucht, die mithelfen, das Projekt „Layout-getreue Darstellung von OOXML-Dokumenten in Open Source Office Applikationen“ zu finanzieren.

<b>Statements von Mitgliedern der Working Group „Office Interoperability“</b>
Lothar Becker, Mitglied im erweiterten Vorstand des FroDeV und Vertreter in der OSB Alliance Working Group Interoperability: “Wir wollen als FrODeV mit unserem Know-how und durch die Mitarbeit in der Working Group Office Interoperability der OSB Alliance den Zugang zu freien Office Suiten fördern und über den Informationsaustausch einen Mehrwert für beide Vereinsmitglieder erreichen.”
Thorsten Behrens, LibreOffice Entwickler bei SUSE: „LibreOffice kann mit dieser Initiative die Lösung für alle werden, die eine vollwertige, kompatible und standardkonforme Office-Suite nutzen möchten.”
Nico Gulden, Product Manager, Univention GmbH: “Being a corporate user of OpenOffice.org ourself and providing an increasing number of Open- / LibreOffice users with open source infrastructure software, we are very excited about the fact, that this initiative finally is going to resolve the major issues in interoperability of office software from different vendors.”
Die Spezifikation ist unter www.osb-alliance.com öffentlich zugänglich:&nbsp;<link http://www.osb-alliance.com/index.php/de/themen-der-lisog/working-groups>http://www.osb-alliance.com/index.php/de/themen-der-lisog/working-groups</link>
Zur Mitfinanzierung des Projekts und bei weiteren Fragen dazu kann der designierte Sprecher der Working Group „Office Interoperability“ der OSB Alliance, Dr. Matthias Stürmer, kontaktiert werden. (<link matthias.stuermer@ch.ey.com>matthias.stuermer@ch.ey.com</link>&nbsp;; Telefon +41 58 289 61 97)

<b>Weitere Informationen zum Projekt sind hier verfügbar:</b>
Öffentliche Institutionen fördern gemeinsam bessere Unterstützung von OOXML in LibreOffice/OpenOffice.org (15.08.2011):&nbsp;<link http://www.ch-open.ch/events/archiv/2011/libreofficeooo-workshop/>http://www.ch-open.ch/events/archiv/2011/libreofficeooo-workshop/</link><br />User initiative for improving OOXML integration in LibreOffice/OpenOffice.org&nbsp;(14.10.2011):&nbsp;<link http://www.slideshare.net/nice/user-initiative-for-improving-ooxml-integration-in-libreofficeopenofficeorg>http://www.slideshare.net/nice/user-initiative-for-improving-ooxml-integration-in-libreofficeopenofficeorg<br /></link>Bessere OOXML-Unterstützung in Open|LibreOffice (14.12.2o11):&nbsp;<link http://www.heise.de/open/meldung/Bessere-OOXML-Unterstuetzung-in-Open-LibreOffice-1395426.htmlhttp://www.heise.de/open/meldung/Bessere-OOXML-Unterstuetzung-in-Open-LibreOffice-1395426.html>http://www.heise.de/open/meldung/Bessere-OOXML-Unterstuetzung-in-Open-LibreOffice-1395426.html<br /></link>European IT authorities want better OOXML in Libre/OpenOffice (14.12.2011):&nbsp;<link http://www.h-online.com/open/news/item/European-IT-authorities-want-better-OOXML-in-Libre-OpenOffice-1395595.html>http://www.h-online.com/open/news/item/European-IT-authorities-want-better-OOXML-in-Libre-OpenOffice-1395595.html</link>

<b>Der vollständige Artikel aus “OSB Alliance” ist unter folgendem Link verfügbar:</b>
Deutsch:&nbsp;<link http://www.osb-alliance.com/index.php/de/home/5-lisog/619-behoerden-veroeffentlichen-spezifikation-fuer-bessere-unterstuetzung-von-ooxml-in-libreofficeopenofficeorg-neue-working-group-office-interoperability-der-osb-alliance-koordiniert-umsetzung>http://www.osb-alliance.com/index.php/de/home/5-lisog/619-behoerden-veroeffentlichen-spezifikation-fuer-bessere-unterstuetzung-von-ooxml-in-libreofficeopenofficeorg-neue-working-group-office-interoperability-der-osb-alliance-koordiniert-umsetzung</link><br />Englisch:&nbsp;<link http://www.osb-alliance.com/index.php/de/home/5-lisog/622-authorities-publish-specification-for-better-support-of-ooxml-in-libreofficeopenofficeorg-new-qoffice-interoperabilityq-working-group-within-osb-alliance-to-coordinate-implementation>http://www.osb-alliance.com/index.php/de/home/5-lisog/622-authorities-publish-specification-for-better-support-of-ooxml-in-libreofficeopenofficeorg-new-qoffice-interoperabilityq-working-group-within-osb-alliance-to-coordinate-implementation<br /><br /><br /><br /></link>
<h2>Medienreaktionen</h2>
<ul><li>heise online (14.12.2011):&nbsp;<link http://www.heise.de/open/meldung/Bessere-OOXML-Unterstuetzung-in-Open-LibreOffice-1395426.html>Bessere OOXML-Unterstützung in Open|LibreOffice</link></li><li>The H Open (14.12.2011):&nbsp;<link http://www.h-online.com/open/news/item/European-IT-authorities-want-better-OOXML-in-Libre-OpenOffice-1395595.html>European IT authorities want better OOXML in Libre/OpenOffice</link></li><li>inside-it.ch (16.12.2011):&nbsp;<link http://www.inside-it.ch/articles/27351>Behörden verbessern LibreOffice</link></li><li>netzwoche (16.12.2011):&nbsp;<link http://www.netzwoche.ch/de-CH/News/2011/12/16/Allianz-will-bessere-Unterstuetzung-von-OOXML-in-Libreoffice-und-Openoffice.aspx>Allianz will bessere Unterstützung von OOXML in Libreoffice und Openoffice</link></li><li>Computerworld.ch (16.12.2011):&nbsp;<link http://www.computerworld.ch/news/software/artikel/libreoffice-openofficeorg-bessere-unterstuetzung-von-ooxml-58639/>LibreOffice &amp; OpenOffice.org: bessere Unterstützung von OOXML</link></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Top News</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 15:37:14 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bund gibt Microsoft den Laufpass</title>
			<link>http://www.opensource.ch/oss-top-news/single/article/bund-gibt-microsoft-den-laufpass/</link>
			<description>Der neue Informatikchef des Bundes räumt auf – und stoppt ein millionenschweres IT-Projekt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bis Ende dieses Jahres sollte die Bundesverwaltung papierlos werden: Die rund 37 000 Bundesangestellten sollten auf einen elektronischen Schriftenverkehr umsatteln. So sah es jedenfalls ein Aktionsplan vor, den der Bundesrat 2008 verabschiedet hatte. Mittlerweile hat sich gezeigt, dass die flächendeckende Einführung der elektronischen Geschäftsverwaltung (Gever) länger als ursprünglich geplant auf sich warten lässt. Und nun muss der Bund bei diesem Vorhaben einen weiteren schmerzhaften Rückschlag einstecken: weil sich die Weiterentwicklung nicht lohnt, zieht das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) einer eigenen, auf&nbsp;Microsofttechnologie basierenden Softwarelösung den Stecker raus, wie das Fachportal Inside-it.ch berichtet. Der neue BIT-Direktor Giovanni Conti setzt damit einen Schlussstrich unter ein IT- Projekt, das seit dem Jahr 2005 zahlreiche eigene IT-Spezialisten wie auch externe Softwarefirmen beschäftigt hat und in Fachkreisen schon länger in der Kritik stand.

<b>“Nicht kostendeckend”</b>
Beim Bundesamt für Informatik bestätigt man den Übungsabbruch: «Eine interne Untersuchung über die künftigen Entwicklungskosten hat ergeben, dass die anstehenden Investitionen, die wir tätigen müssten, nicht kostendeckend wären», sagt BIT-Sprecher Claudio Frigerio. Laut gut unterrichteten Quellen wäre ein guter Teil dieser Mehrkosten&nbsp;entstanden, weil die Lösung des Bundes auf einer älteren Version der Microsoft-Software Sharepoint basiert. Mit dem Erscheinen der neuen Version 2010 müsste der Bund bei seinen IT-Arbeiten wieder von vorne anfangen.
Die Software mit dem Namen Gever Office war erst vor einem Jahr als Standard anerkannt und in einigen Ämtern bereits als Pilotprogramm eingesetzt worden. So etwa in der Steuerverwaltung, welche die Amtshilfeverfahren mit ihm realisierte. Später dann hätte das Produkt in verschiedenen anderen Bundesämtern flächendeckend Einzug halten sollen.
Die eigens entwickelte Lösung sollte dabei als Konkurrenzprodukt zum teu- ren Produkt Fabasoft positioniert werden, das von einem österreichischen Softwarehersteller stammt und in der öffentlichen Verwaltung eine Monopolstellung geniesst. Doch aus dem geplanten Angriff wird nun nichts. Im Gegenteil: Der Bund muss jetzt wieder praktisch bei null anfangen. Er ist gezwungen, nächstes Jahr im Rahmen einer Ausschreibung gemäss WTO-Richtlinien ein neues Produkt zu beschaffen.
Doch wieviel Geld muss der Bund wegen des Übungsabbruchs abschreiben? Laut dem Bundesamt für Informatik schlagen die Entwicklungskosten mit 7,5 Millionen Franken zu Buche. Dabei dürfte es sich allerdings bloss um die Spitze des Eisbergs handeln: Denn die Kosten, die bei den betroffenen Behörden anfallen, dürften noch höher sein. Der Bundesrat veranschlagt für die Einführung der elektronischen Geschäftsverwaltung pro Arbeitsplatz zwischen 6000 und 9000 Franken. Bei geschätzten 500 bis 1000 Personen, die heute mit der Lösung von Microsoft und Bund arbeiten, muss der Bund somit im Maximum weitere 9 Millionen Franken berappen. Hinzu kommen weitere Kosten für die Evaluation einer neuen Alternative zu Fabasoft. Die Parlamentarische Gruppe «Digitale Nachhaltigkeit» hat&nbsp;denn auch bereits Alarm geschlagen. Ihre Co-Präsidentin, die Thurgauer SP-Nationalrätin Edith Graf-Litscher, verlangt vom Bundesrat, Rechenschaft über das undurchsichtige Projekt abzulegen, und erwartet eine lückenlose Aufklärung der Vorgänge. Sie spricht aber auch von einem mutigen Schritt des neuen BIT-Direktors: «Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.»
<b><br />Download</b>
Der vollständige Zeitungsartikel aus “Der Bund” ist als<link http://www.digitale-nachhaltigkeit.ch/wp-content/uploads/2011/11/BundGibtMicrosoftDenLaufpass.pdf>&nbsp;</link><link http://www.digitale-nachhaltigkeit.ch/wp-content/uploads/2011/11/BundGibtMicrosoftDenLaufpass.pdf>PDF</link>&nbsp;verfügbar.<br /><br />
<h2>Medienreaktionen</h2>
<ul><li>inside-channels.ch (17.11.2011):&nbsp;<link http://www.inside-channels.ch/articles/27038>Exklusiv! BIT wirft GEVER Office raus</link></li><li>search.ch (19.11.2011):&nbsp;<link http://news.search.ch/inland/2011-11-19/software-gever-office-zu-teuer>Software “Gever Office” zu teuer</link></li><li>cash.ch (19.11.2011):&nbsp;<link http://www.cash.ch/news/alle/bund_stoppt_das_softwareprojekt_gever_office-1102882-448>Bund stoppt das Software-Projekt “Gever Office”</link></li><li>Aargauer Zeitung (19.11.2011):&nbsp;<link http://www.aargauerzeitung.ch/wirtschaft/bund-stoppt-das-software-projekt-gever-office-116117089>Bund stoppt das Software-Projekt “Gever Office”</link></li><li>Bieler Tagblatt (19.11.2011):&nbsp;<link http://www.bielertagblatt.ch/News/Schweiz/220974>Das Papier bleibt in der Bundesverwaltung</link></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Top News</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 14:00:24 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Berner Stadtrat weist Microsoft Enterprise Agreement zurück</title>
			<link>http://www.opensource.ch/oss-top-news/single/article/berner-stadtrat-weist-microsoft-enterprise-agreement-zurueck/</link>
			<description>Heute hat aufgrund eines Rückweisungsantrags der Fraktionen GFL/EVP, SP/Juso und GB/JA der Stadtberner Gemeinderat den Auftrag gefasst zu prüfen, ob bei den rund 300 städtischen Servern mittels...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Das&nbsp;</b><link http://www.digitale-nachhaltigkeit.ch/wp-content/uploads/2011/10/VotumMicrosoftEnterpriseAgreement.pdf><b>Votum von Matthias Stürmer</b></link><b>&nbsp;erläutert die Gründe, weshalb eine derartige Prüfung sinnvoll ist. Der Stadtrat hat danach mit einer Mehrheit von 35 zu 27 Stimmen entschieden, dass das</b><link http://www.bern.ch/stadtrat/sitzungen/termine/2011/11.000236/gdbDownload><b>&nbsp;Geschäft “Microsoft Server-Lizenzierung in der städtischen Informatik: Wahl der Lizenzierungsvariante; Kredit”</b></link><b>&nbsp;erst wieder vorgelegt werden darf, wenn folgende Fragen geklärt sind:</b>
<blockquote><ul><li>Der Gemeinderat belegt, dass ein weitergehender Wechsel der Server-Infrastruktur auf das Betriebssystem Linux tatsächlich anhand entsprechender Vergleichsofferten von Open Source Dienstleistern geprüft wurde.</li><li>Der Gemeinderat zeigt detailliert auf, weshalb ein weitergehender Wechsel der Server-Infrastruktur auf das Betriebssystem Linux nicht möglich und nicht wirtschaftlich sein soll. Die allenfalls nicht mit dem Betriebssystem Linux kompatiblen Fachanwendungen, Datenbanksysteme und weiteren Applikationen und Middleware-Lösungen sind aufzulisten. Die langfristigen Kosten der Open Source-Szenarien sind auf einer Zeitachse von 15 Jahren auszuweisen.</li><li>Der Gemeinderat zeigt auf, wie sich der Einsatz von zusätzlichen Servern auf die Kostenstruktur sowohl des Microsoft-Szenarios als auch von Linux-Servern auswirkt.</li></ul></blockquote>
Die&nbsp;<link http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Gemeinderat-muss-OpenSourceLoesungen-pruefen/story/14223491>Bernerzeitung Online</link>&nbsp;schreibt dazu noch am selben Abend:
<blockquote><h2>Gemeinderat muss Open-Source-Lösungen prüfen</h2>
Mit 35 zu 27 Stimmen folgte das Parlament einem gemeinsamen Antrag der Fraktionen GFL/EVP, SP/Juso und&nbsp;GB/JA. Zur Diskussion standen die Microsoft Server Lizenzen für die Server der städtischen Informatikdienste. Dabei geht es um einen Kredit von 330’000 Franken.
Die Stadtregierung muss nun gemäss Rückweisungsantrag zunächst belegen, weshalb ein Wechsel im grösseren Stil auf das Betriebssystem Linux nicht möglich und nicht wirtschaftlich sein solle. Die Kosten von möglichen Open-Source-Szenarien sollen auf einer Zeitachse von 15 Jahren ausgewiesen werden.<br /><br />Weiterführende Links:<br /><link http://www.digitale-nachhaltigkeit.ch/2011/10/bern-oss/ - - "Öffnet externen Link in neuem Fenster">http://www.digitale-nachhaltigkeit.ch/2011/10/bern-oss/</link>

</blockquote>]]></content:encoded>
			<category>Top News</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 01:20:07 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Open Government Data für die Schweiz: Parlamentarier und Programmierer ziehen am gleichen Strick</title>
			<link>http://www.opensource.ch/oss-top-news/single/article/open-government-data-fuer-die-schweiz-parlamentarier-und-programmierer-ziehen-am-gleichen-strick/</link>
			<description>Nachdem der Bundesrat im August drei Interpellationen zu Open Government Data positiv aber unverbindlich beantwortet hat, verlangen Mitglieder der Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit nun...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Gleichzeitig arbeiteten Anfang Oktober unter dem Titel `make.opendata.ch` 120 Software-Entwickler, Gestalter und Konzepter zwei Tage lang an neuen Apps für mehr Datenzugriff in ihren Städten, ihren Kantonen, ihrem Land – und zeigten so in Zürich und Lausanne, wie High-Tech, Design und Demokratie produktiv zusammenfinden können.</b>
Offen zugängliche Behördendaten enthalten ein in der Schweiz bis anhin unerschlossenes Potential für mehr Transparenz, Innovation und Kosteneinsparungen. Daher fordert&nbsp;<b>Edith Graf-Litscher</b>&nbsp;in ihrer&nbsp;<link http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20113871>Motion</link>&nbsp;ein zentrales Verzeichnis aller Datenbestände sowie einen effizienten, zentralen Zugang zu den öffentlich verfügbaren, aktuellen und archivierten Daten des Bundes. „Vergleichbare&nbsp;<link http://www.opengovpartnership.org/>Erfahrungen in anderen Ländern</link>&nbsp;zeigen, dass der volkswirtschaftliche Nutzen offen zugänglicher Behördendaten erst mit der Einrichtung eines zentralen Zugangs zu diesen Datenbeständen einsetzt“ begründet Nationalrätin Graf-Litscher ihre Motion. „Die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Öffnung der Datenbestände des Bundes sind grundsätzlich gegeben und die Kosten für Verzeichnis und zentrale Bereitstellung der Daten in Anbetracht des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Potentials äusserst bescheiden, ich erwarte daher eine rasche Umsetzung der Massnahmen.“
„Damit das Potential von Open Government Data sinnvoll ausgeschöpft werden kann, braucht es einen Masterplan, welcher das Vorgehen der einzelnen Ämter unter einer Gesamtsicht plant und koordiniert.“, so&nbsp;<b>Kathy Riklin</b>. Aufgrund ihres&nbsp;<link http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20113902>Postulats</link>&nbsp;erwartet Riklin vom Bundesrat bis spätestens Mitte 2012 eine Analyse der aktuellen und archivierten Datenbestände des Bundes, eine Abschätzung der Vorteile und Risiken offen zugänglicher Behördendaten sowie einen Masterplan für konkrete Massnahmen, um das Potential von Open Government Data für die Schweiz in den nächsten Jahren effektiv zu nutzen. „Die Schweiz ist arm an natürlichen Ressourcen. Aber die kreative Nutzung offener Daten der Behörden, des öffentlichen Sektors und der Forschung durch Softwareentwickler, Medienschaffende sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger ist eine Chance, die uns zusätzliches soziales und wirtschaftliches Wachstum aus eigener Kraft ermöglicht.“
Für&nbsp;<b>Christian Wasserfallen</b>&nbsp;ist klar, dass offene Zugänglichkeit und freie Nutzung von Behördendaten in den nächsten Jahren zu Schwerpunkten des E-Government werden. Er verlangt daher mit seinem&nbsp;<link http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20113884>Postulat</link>&nbsp;eine entsprechende Ergänzung der E-Government-Strategie der Schweiz: „Offene Behördendaten bringen eine wesentliche Verbesserung der Transparenz staatlichen Handelns und helfen, die Effizienz der Verwaltung zu steigern. Staatliche Leistungen können aufgrund offen zugänglicher und maschinenlesbarer Daten besser beurteilt und verglichen werden. Davon profitiert die gesamte Gesellschaft.“
Am gleichen Strick wie die Parlamentarier zieht eine starke Community von Softwareentwicklern, Designern und Aktivisten, die sich am 30. September und 1. Oktober zu den ersten&nbsp;<link http://make.opendata.ch/><b>make.opendata.ch Hackdays</b></link>&nbsp;zusammenfanden. 120 engagierte Profis aus dem Technologie- und Kreativsektor arbeiteten in diesen zwei Tagen in Zürich (ZHdK) und Lausanne (EPFL) an Visualisierungen, Datenanalyse-Tools und Bürger-Diensten auf Datenbasis. Das Resultat sind unter anderem die&nbsp;<link http://makeopendata.ch/wiki/project:swiss_army_contaminated_sites>Visualisierung der Schweizer Armeealtlasten</link>, das Herunterbrechen der&nbsp;<link http://wheredidmytaxesgo.nelm.io/>Zürcher Jahresrechnung auf den Beitrag einer Person</link>, die<link http://makeopendata.ch/wiki/project:green_street>Auswertung der Lausanner Energieverbrauchsdaten auf Strassenebene</link>&nbsp;(„Ma rue, est-elle verte?“) sowie die&nbsp;<link http://makeopendata.ch/wiki/project:ch_euro_geigermaps>Herstellung eines Datenstroms der Schweizer Strahlungswerte</link>. Dabei manifestierte sich ein klarer Wille und ein Bedürfnis, mittels Open Government Data komplementär zur direktdemokratischen Partizipation einen Rückkanal zu schaffen, der die Entwicklungen in unserem Gemeinwesen auf allen Ebenen greifbar, auswertbar und darstellbar macht.
Die Zusammenarbeit mit Partnern in der Verwaltung war erfolgreich und offenbarte sich beispielsweise anhand des Sponsorings durch die Initiative<b><link http://www.ezuerich.ch/>eZürich</link>&nbsp;der Stadt Zürich</b>&nbsp;oder die Datenfreigabe in Lausanne. Das staatsbürgerliche Engagement der High-Tech Spezialisten und Informationsdesignern stimmt zuversichtlich für die Entwicklung einer Demokratie des 21. Jahrhunderts Schweizerischer Prägung. Das Thema „Transparenz und IT“ wird denn auch nicht nur sie weiter beschäftigen, Open Government Data bildet schliesslich nichts weniger als die bewusst produktive Kehrseite von negativen Phänomenen wie Bankdaten-CDs, Wikileaks und Konsorten.
Die Initiative&nbsp;<b><link http://opendata.ch/>opendata.ch</link>,</b>&nbsp;getragen durch die Swiss Open Systems User Group /ch/open und die Schweizer Informatik Gesellschaft SI, arbeitet lokal wie international intensiv vernetzt an der Förderung von Schweizer Open Government Data. Mitglieder sind Exponenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung aus der ganzen Schweiz.<br /><br /><br /><b>Kontakt und weitere</b><br /><br />
<link http://opendata.ch/>http://opendata.ch</link>&nbsp;<link http://make.opendata.ch/>http://make.opendata.ch</link>&nbsp;<link info@opendata.ch>info@opendata.ch</link><br />André Golliez, Koordinator opendata.ch, 079 669 05 52<br />Hannes Gassert, Koordinator make.opendata.ch, 078 663 11 09
<br /><b>Kontakt Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit</b>
Nationalrätin Edith Graf-Litscher, Co-Präsidentin,&nbsp;<link edith.graf-litscher@parl.ch>edith.graf-litscher@parl.ch</link>, 079 347 08 93<br />Nationalrat Christian Wasserfallen, Co-Präsident,&nbsp;<link christian@cewe.ch>christian@cewe.ch</link><br />Dr. Matthias Stürmer, Geschäftsführer,&nbsp;<link matthias.stuermer@ch-open.ch>matthias.stuermer@ch-open.ch</link>, 076 368 81 65]]></content:encoded>
			<category>Top News</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 14:46:05 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Das EDA benachteiligt Schweizer Hersteller</title>
			<link>http://www.opensource.ch/oss-top-news/single/article/das-eda-benachteiligt-schweizer-hersteller/</link>
			<description>Das Aussendepartement schreibt einen Millionenauftrag für einen neuen Internetauftritt aus. Die Gewinner stehen bereits fest.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Unter der Meldenummer 686333 schreibt der Bund im «Schweizerischen Handelsamtsblatt» ein «strategisches Vorhaben von hoher Priorität» aus: Bis im Frühling 2013 will das Aussendepartement (EDA) seinen Internet-Auftritt von Grund auf neu gestalten. Auch die Internet-Auftritte aller ausländischen Vertretungen, der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) und der Kooperationsbüros sollen neu realisiert werden.
Am 20. September wurde die Ausschreibung publiziert, bis Ende Oktober haben IT-Anbieter Zeit, ihre Offerte beim Bundesamt für Bauten und Logistik einzureichen. Allein für die Konzeptionsphase veranschlagt das EDA laut eigenen Aussagen 900 000 Franken, bei 380 veranschlagten Arbeitsstunden. Für die Realisierung der Webplattformen sowie für deren Support und Wartung in den folgenden vier Jahren dürfte der Bund bei 12 000 budgetierten Arbeitsstunden einen zweistelligen Millionenbetrag ausgeben, sofern das EDA den ganzen Auftrag wie geplant realisiert.
<b><br />Problematische Vergabepraxis</b>
Noch bevor der Auftrag an einen Anbieter vergeben wurde, sorgt die Ausschreibung für Kritik: Die Schweizer Open-Source-Anbieter fühlen sich benachteiligt. Sie stellen Computersoftware her, die beliebig kopiert, verbreitet und genutzt werden kann. Sie kritisieren, dass die Webplattformen laut Auftragsbeschrieb «zwingend» auf Software der US-Riesen Microsoft und Adobe basieren müsse. «Es widerspricht der Recht- sprechung des Bundesgerichts, dass das EDA vorgibt, von welchen Herstellern die Software für die Webplattform stammen muss», sagt Matthias Stürmer, Geschäftsleiter der parlamentarischen Gruppe «Digitale Nachhaltigkeit».
Stürmer verweist auf das jüngste&nbsp;<link http://www.digitale-nachhaltigkeit.ch/2011/03/bundesgericht-entscheidet-fuer-microsoft/>Bundesgerichtsurteil</link>&nbsp;über die Vergabe eines Auftrags über 42 Millionen Franken an Microsoft durch den Bund. Open-Source-Anbieter hatten Beschwerde eingereicht, weil der Bund im Vergabewettbewerb keine Konkurrenten eingeladen hatte. Sie blitzten mit ihrer Beanstandung aber ab, da die Richter in Lausanne ihnen die Beschwerdeberechtigung&nbsp;absprachen. Inhaltlich jedoch habe das Bundesgericht die Forderung bestätigt, dass die Ausschreibung nach rein funktionalen Kriterien erfolgen müsse.
Vor diesem Hintergrund halten auch Beschaffungsrechtler die Vergabepraxis des Bundes für problematisch, zumal das Aussendepartement von einem offenen Verfahren spricht: «Das ist wie wenn man einen Architekten für ein Projekt sucht, man aber zugleich sagt, die Pläne müssten von Jean Nouvel stammen», kritisiert Verwaltungsrechtler Philipp do Canto. Alle Open-Source-Firmen würden von vornherein ausgeschlossen.
Beim Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL), das den Ausschreibungsprozess überprüft hat, kann man keinen Widerspruch zur bundesgerichtlichen Rechtsprechung erkennen. EDA-Sprecher Adrian Sollberger wiederum betont, eine Ablösung der technischen Plattformen von Microsoft und Adobe steht gar nicht zur Diskussion, da diese gegenwärtig auch für andere Anwendungen genutzt würden. Stattdessen gehe es in der Ausschreibung darum, Spezialisten zu finden, welche die neue Internet-Plattform konzipieren und realisieren», so der Sprecher.
Christian Walter vom Label Swiss Made Software, das 150 Schweizer IT- Firmen vertritt, kritisiert, dass der Bund mit seiner Vergabepraxis nicht für gleich lange Spiesse bei allen Anbietern sorge. Stattdessen würden die US-Software-Giganten begünstigt. Walter warnt davor, dass der Bund auf ein sogenanntes Lock-In zusteuere. Mit anderen Worten: Ein Wechsel zu Anbietern freier Software wird immer schwieriger – und unwahrscheinlicher. Darunter litten auch Schweizer Software-Hersteller: «Eine gesunde Schweizer Software-Branche kann nur existieren, wenn Alternativen zu den US-Softwareherstellern kultiviert werden», so Walter.
Auch im Parlament war der Auftrag des EDA Thema. «Weshalb ist die Ausschreibung nicht korrekt erfolgt?», wollte SP Nationalrätin Edith Graf Litscher, Co-Präsidentin der parlamentarischen Gruppe «Digitale Nachhaltigkeit», vom Bundesrat wissen. Graf-Litscher bezeichnet die Stellungnahme des EDA als «unbefriedigend». Sie hofft auf noch hängige parlamentarische Vorstösse, die im Beschaffungswesen gleiche Chancen für Hersteller von freier und proprietärer Software fordern. Noch einmal die Gerichte bemühen können die Anhänger der Open-Source-Gemeinschaft nicht: Die Beschwerde gegen die Microsoft-Vergabe kostete sie eine Viertelmillion Franken. Jetzt ist die Kasse leer.
<b><br />Download</b>
Der vollständige Zeitungsartikel aus “Der Bund” kann&nbsp;<a rel="attachment wp-att-1238" href="http://www.digitale-nachhaltigkeit.ch/?attachment_id=1238">hier</a>&nbsp;als&nbsp;PDF&nbsp;heruntergeladen werden.]]></content:encoded>
			<category>Top News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 19:44:15 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
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