Open Source freut nicht nur Stig Brautaset
Ob Googles Chrome-Browser, das Handy-Betriebssystem Android, HP WebOS oder die beliebten Consu-mer-Produkte von Apple, alle haben eines gemeinsam: Sie nutzen Open Source für ihre Produkte und Dienstleistungen und geniessen dadurch entscheidende Wettbewerbsvorteile. Zunehmend werden auch im Lösungsgeschäft Open-Source-Technologien eingesetzt; bisher ausschliesslich mit grossen Vorteilen, wie wir hier zeigen möchten.
Open-Source ist für die meisten Informatikinteressierten ein gewöhnungsbedürftiges Konzept. Was soll es bringen, wenn jemand kostenlos die Früchte seiner Arbeit Dritten zur Verfügung stellt? Man gibt nicht nur die Lizenzen frei weiter, sondern auch gleich die gesamten internen Geheimnisse. Diese stehen dann der ganzen Welt – inklusive konkreten und potenziellen Mitbewerbern – in Form von Source-Codes zur Verfügung. Wo soll darin der Nutzen liegen?
Einer der das Potential einer solchen Entwicklung bereits früh erkannt hatte ist Stig Brautaset [Stig]. Der eher unbekannte englische Software Geek hatte die Zeichen zur entsprechenden Zeit richtig gedeutet und vor einer Weile eine kleine Bibliothek in Objective-C geschrieben, mit der man JSON-Strings [JSON] effizient bearbeiten kann. Die Arbeit wurde von vielen tausend Entwicklern auf der ganzen Welt sehr geschätzt, insbesondere weil Brautaset die Bibliothek als Open Source zur Verfügung gestellt hatte. Auch Apple hat bei der Entwicklung des iPhones eine Vielzahl von Open-Source-Komponenten eingesetzt, unter anderem auch diejenige von Brautaset, der seitdem immerhin damit prahlen kann, dass er auf jedem der über 30 Millionen iPhone-Geräte in den Copyright-Verweisen namentlich erwähnt ist […].
Weiterführende Links:
http://www.garaio.com/de/Firma.aspx
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